"Man reist nicht nur um anzukommen,
sondern vor allem, um unterwegs zu sein."

(Goethe)

08.04.2013

Pendjari Nationalpark


In Ouaga konnten wir die letzten drei Tage beim Haus von Norigs Cousine und ihrer Familie übernachten. Die Gastfreundschaft dieser Familie war grenzenlos: Wir durften dort Wasser auffüllen, das Pool und die Waschmaschine benützen, mit dem Chauffeur Einkäufe erledigen und wir bekamen jeden Tag zweimal eine warme Mahlzeit! An dieser Stelle noch mal ein herzliches Dankeschön!
Am 29.3. verlassen wir Ouaga wieder und brechen gemeinsam mit Willi und Norig auf Richtung Benin zum Pendjari Nationalpark. Nach über 400 km Straße erreichen wir spät abends den Parkeingang in Batia.
Die Kosten für den Nationalpark belaufen sich auf 10.000 CFA pro Person + 3000 pro Fahrzeug + 3.000 pro Person und Nacht fürs Camping im Park.
Der Park ist etwa 275.000 ha groß und weist durch seine zahlreichen Bäche, Wasserfälle und Tümpel eine vielfältige Fauna auf.
Wir bleiben für 4 Tage im Park. Bereits am ersten Tag sehen wir Brillen- und Pferdeantilopen, Hippos, eine Wasserbüffelherde, zahlreiche Krokodile, viele viele Paviane, Warzeinschweine und am Nachmittag entdecken wir dann endlich unsere ersten Elefanten, die unter einem Baum den Schatten genießen.
Die nächsten Tage waren nicht weniger spannend und aufregend. Wir sahen Löwen, hörten in der Nacht Hyänen lachen und Hippos grunzen und am Rückweg läuft uns noch eine Ziebetkatze über die Straße... Ca c’est très correct, ca c’est bon ca!

In Burkinas Hauptstadt


kurz nach der Landesgrenze von Benin


Piste in den Pendjari Park

Piste im Pendjari Park - insgesamt legen wir 400 km nur im Park zurück
Pavian Mr. Nestor

schuff schuff


Büffel kommen trinken

ein Kroko wagt sich aus dem Wasser

ein Weißkopfadler beim Fischen

ein Varan

wisst ihr warum die Elefanten rote Augen haben?
Damit sie sich unter dem Kirschbaum verstecken können!






ein Elefantenbulle alleine unterwegs





Hüühopp, Mama

Brillenantilope

beim observieren der Hyänen

die wunderschöne Pferdeantilope
Ein Löwenmännchen näher sich ganz gemütlich unserem Observierungsplatz und nimmt sich seine Beute (ein Warzenschwein), die er am Vormittag gejagt hat, um noch mal etwas davon zu essen. 

Am nächsten Tag dürften die Löwen sehr früh einen Büffel gerissen haben, denn als wir zum Observierungsplatz kamen, sahen wir nur mehr das Löwenmännchen, wie es sich am Büffel satt aß, umringt von zahlreichen Geiern, die darauf warteten, die Reste abzubekommen. 

Als er sich satt gefressen hatte und danach gemütlich davon spazierte, kam plötzlich die gesamte Wasserbüffelherde dazu. Es dauerte nicht lange, als sie das Löwenmännchen attackierten und in die Flucht jagten. Unglaubliche Szenen, die wir hier beobachten durften.
  
auch die beiden Weibchen kommen, um nochmal am Büffel zu essen...
Am nächsten Abend kommen die Löwen nochmal zum Platz um zu trinken....


Die zwei Löwenweibchen begrüßen das Männchen, indem sie sich wie Hauskatzen zu seinem Kopf schmiegen und dann liegen sie zu dritt da und wir sind uns nicht mehr ganz sicher, wer hier wen observiert!


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