Am nächsten Tag geht es wieder schnell voran. Wir fahren 230
km nach Kara. Die Straße ist nicht mal so schlecht, wie wir befürchtet haben.
Das Schlimme an dieser Strecke sind eher die anderen Verkehrsteilnehmer, die
mit ihren völlig kaputten Autos und LKWs komplett überladen mit VIEL zu hoher
Geschwindigkeit uns entgegen kommen und/oder uns links oder rechts überholen.
Wir sehen unzählige LKW Wracks neben der Straße (ein Wunder?), viele Pannen
(ein Wunder?) und auch einen schweren Unfall, indem ein LKW und ein 40-Sitzer
Bus involviert waren. Es ist lediglich ein Wunder, wenn hier jemand lebend
ausgestiegen ist...
In Kara finden wir doch tatsächlich einen Campingplatz – wir
sind jedoch die einzigen Gäste. Wir bleiben noch einen Tag mehr, da Wäsche
waschen angesagt ist. Am 23. April erreichen wir dann die Grenze zu Burkina
Faso. Auch dieses Mal hilft keine Diskussion – wir müssen wieder dieses scheiss
„passavant“ kaufen. Hier will uns einfach keiner unser Carnet abstempeln!
Einige km nach der Grenze verstecken wir uns im Busch zum übernachten. Erst am
nächsten Tag erreichen wir gegen Abend Ouagadougou, wo wir unsere beiden
Freunde, Nourig und Willi im Haus ihrer Familie besuchen. Wir verbringen auch
den kommenden Tag bei ihnen im Haus und im Pool, planen unsere Heimreise über
Spanien, Portugal und Frankreich, essen gut und viel und besuchen Oswald (Mann
von Nourigs Cousine) in seinem professionellen Tonstudio. Am 25. April verlassen
wir Ouaga ein Zweites Mal und fahren weiter Richtung Westen, nach Bobo. Auf der
halben Strecke treffen wir doch tatsächlich die zwei Polen mit ihrem Fahrrad,
die wir in Mauretanien kennen gelernt haben. Die Freude ist groß. Wir machen
spontan eine Kaffeejause neben der Straße und tauschen unsere Reiseerlebnisse.
Die beiden sind seit dem wir uns das Erste Mal getroffen haben über Senegal,
Guinea, in die Elfenbeinküste bis nach Burkina gefahren. Eigentlich wollten sie
in Ghana einreisen, haben aber kein Visum bekommen und somit wieder umdrehen
müssen... Ein Wahnsinn wie klein doch Westafrika ist.
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| Alltag auf Togos Straßen |
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| typische Behausungen im Norden Togos |
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| Oswalds Tonstudio in Ouaga |
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| Kaffeepause zwischen Ouaga und Bobo mit den zwei Radlern! |
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| Markt in Bobo |
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