"Man reist nicht nur um anzukommen,
sondern vor allem, um unterwegs zu sein."

(Goethe)

08.03.2013

Niokolokoba Nationalpark


27.2.: Tagwache um 6:00 Früh - gemeinsam mit unserem Guide, Bana, passieren wir  den Eingang des Niokolokoba Nationalpark im Südosten Senegals.

Dieses Tier- und Pflanzenreservat zählt mit einer Fläche von 9130 km2 zu den größten Westafrikas. Die drei großen Flüsse Gambia, Koulountou und Niokolo Koba durchziehen den Nationalpark in zahlreichen Windungen. Der Park liegt im Übergangsbereich zwischen Trockensavanne und guineischem Feuchtwald und weist neben hohen Savannengräsern eine üppige tropische Vegetation auf. Im Park leben Büffel, Antiolopen, Nilpferde, Löwen, Panther, Geparden, Schakale, Hyänen, Krokodile, kleinere Säuge- und Nagetiere und auch über zweihundert verschiedene Vögelarten. Der Eintritt ist nicht ganz so teuer, wie wir dachten, außerdem können wir uns die Kosten für unseren Guide mit den Franzosen teilen 

Um in das Herz des Parkes zu kommen müssen wir zuerst eine 30 km Piste in Angriff nehmen, die teilweise sehr eng ist und aufgrund der Höhe unseres Fahrzeuges kommen wir oft mit den Bäumen in Konflikt. Auf der Piste werden wir aber immer wieder belohnt mit dem Anblick einiger Tiere: Wir sehen Antilopen, zahlreiche Warzenschweine und Affen. Nach 2 Stunden Piste, stellen wir dann unser Fahrzeug in einem Campement direkt am Gambia Fluss ab. Von dort aus fahren wir mit dem Bus der Franzosen (Willi is a crazy driver) zu einem speziellen Platz am Gambia River, wo wir Hippos sehen können.
Zum ersten Mal in meinem Leben sehe ich diese Viecher live und in Freiheit, direkt vor meinen Augen. Unglaublich. Ein absolutes Highlight für mich. Die Hippos sind sooo lustige und fette Tiere. Ein Hippoleben müsste man haben. Die liegen den ganzen Tag gemütlich im Wasser, bewegen sich nicht, ab und an legen sie sich in die Sonne und wenn es dann etwas abgekühlt hat, gehen sie fressen. :D
Im Gambia River sehen wir heute auch noch zwei riesen Nilkrokodile, die hier auch leben. Leider sind diese Tiere clever, sie verschwinden sofort, wenn sie Wind bekommen, dass hier Toubabs herumlaufen. Dennoch konnten wir einen Schnappschuss ergattern.
Gegen Mittag legen wir eine Pause im Camp ein und kühlen uns im Gambia Fluss ab – eine Oase, eine wahre Wohltat in dieser fast unerträglichen Hitze.
Am Abend geht’s noch mal auf Safari. Wir wollen doch die Löwen sehen...
Leider wird’s nix mit den Löwen. Jedoch können wir eine ganze Herde Wasserbüffel entdecken und sie aus der Nähe beobachten. Zudem sehen wir zahlreiche Baboon Familen, eine Ziebetkatze, Antilopen und Krokos.

Der nächste Tag im Park verläuft nicht so glücklich für uns. Zuerst haben wir Bana, unseren Guide zu früh aufgeweckt (er wollte erst um 8 los - wir um halb 7), dann nickte er einige Male beim Fahren ein (Gut dass er nicht das Auto lenkte), dann besuchten wir einen Leoparden, eingesperrt in einem Gehege  und dann haben wir auch noch die Löwen verpasst (sahen nur die Spuren von ihnen)!!! Zum Leoparden gibt es eine traurige Geschichte: eigentlich könnte er in Freiheit im Park leben, jedoch hatte er nie von seiner Mutter gelernt zu jagen (die Mutter wurde von einem Franzosen erschossen!) Sozusagen ist er nicht überlebensfähig in freier Wildbahn. Wenn man ihn laufen lässt, kommt er sogar wieder zurück, wegen dem Futter.  Bana erzählte uns auch, dass Brigitte Bardot (franz. Sängerin) den Park besuchte und für den Leoparden gespendet hat - seitdem lebt er in einem wirklich großzügigem Gehege, wo er regelmäßig von seinem Freund, einem Affen besucht wird. 

Am letzten Tag unserer Safari scheucht Till noch ein Kroko im Gambia River während dem Baden auf. Wer fürchtet sich von wem?
Wir verlassen noch am Nachmittag den Park, da wir heute (2.3.) noch Richtung Kedougou wollen...


Bana, unser verschlafener Safari- Guide


Gambia River


Mit dem Renault durch den Niokolokoba - crazy driver Willi  on lion mission 


irgendein Vogel

noch ein Vogel
Hippos

jetzt haben sie uns gesehen und gehen auf Tauchkurs

the Boss is watching us
zwei große Nilkrokodile
die Wasserbüffelherde
a
Antilope 
Antilopen im Paarungsritual

Die Affen, immer auf der Suche nach etwas Essbarem...

... vielleicht im Auto...

...oder doch auf unserem Tisch... 
endlich hat er etwas von unseren Spaghetti. 

Das Waisenkind Leo

unser Camp und Badeplatz am Gambia River

Abendstimmung am Gambia River









1 Kommentar:

  1. Sehr sehr geile büda, echt...bei eira nächstn tour kumm i mit...supa schen!

    schmatzas aus der heimat,

    alice

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