"Man reist nicht nur um anzukommen,
sondern vor allem, um unterwegs zu sein."

(Goethe)

23.03.2010

Ausreise aus Libyen und durch Tunesien Richtung Heimathafen

12.3.10: Ausreise Libyen

In der Früh machten wir uns von Tripoli auf den Weg zur Grenze... natürlich wieder mit einem Guide im Naken!!!
Mittag waren wir dann an der Grenze, wo eigentlich alles problemlos verlief.
20 km nach der Grenze suchten wir uns einen Schlafplatz am Meer... :) 




13.3.10 Tataouine (Tun) ; Star Wars Kulisse

Ksar Haddada!
Dort ist nun ein Hotel eingerichtet worden (früher eine Stadt)
Diese Ortschaft wurde außerdem von Georges Lucas benutzt, um das Dorf "MOS ESPA" des Planeten "Tatooine" in den verschiedenen Episoden von Star Wars, Krieg der Sterne, zu erschaffen. 





Ghomrassen



14.-18.3.10 Ile de Djerba (Tun)




Am 2. Tag übernachteten wir wieder mal auf einem Campingplatz an der Ostküste Djerbas, wo wir mitten am Sandstrand standen... *träum*
Außerdem waren dort sehr viele andere deutschsprechende Menschen mit schönen und großen Wohnmobilen und noch größeren (auch fahrende Häuser), darunter zwei sehr sehr liebe Grazer - Siglinde&Peter - hatten kein fahrendes Haus, dafür eine umso größere Gastfreundschaft... Liebe Grüsse auf diesem Wege!! Ich hoffe, ihr hattet noch eine schöne Reise (auch wenns nur nachhause war...)
Sie waren eigentlich unterwegs nach Ägypten, doch Libyen machte ihnen einen Strich durch die Rechnung... Jetzt schreib ich lieber nicht weiter... 
Danke ihr zwei für das tolle Essen, die tolle Unterhaltung und danke Mustafa (Reisebegleitung aus Libyen) für das gute Bier! :) Uiuiui, ich hatte keinen guten Kopf am nächsten Tag...



Ich, Mustafa, Siglinde und a Kiste Bier! :)




21.3.10: Tunis Hafen

Wenn es am schönsten ist, soll man aufhören! Was für ein dummer Spruch!!! WIR WOLLEN NET NACHHAUSE!!!!!
Zum Abschluss haben wir noch einige interessante Leute getroffen:
Die Deutschen mit den coolen Mercedes waren jetzt seit Oktober in Libyen unterwegs


Es war der schönste Tag in Tills Leben als er das RedBull-KTM-Racing Team mit ihrem 700 Pferdestärken MAN getroffen hat...
Das Team war in der Wüste um Motoren der KTMs zu testen und dieser LKW, der ihnen als Ersatzteillager gedient hat, hat 2009 die Paris-Dakar (in Lateinamerika) gewonnen! Wie geil... und Till darf einmal drin sitzen! :)


23.3.10 : arrived im Ösiland

Das ösiland hat uns wieder und auch die Tatsache, dass wir nun wieder 100 EURO für 80 liter bezahlen müssen! *heul*
Eigentlich hätten wir gar nicht mehr tanken müssen in Österreich, da wir ja aus Libyen genug Diesel mitgenommen hätten! Doch die Tunesier am Zoll entdeckten 80 liter davon und nahmen sie gleich mit.... 100,- sozusagen!!!
In Libyen waren das 8 EURO!!!!!! 

Schlussbilanz:

Nach der Reise = vor der Reise
 
km insgesamt: 6.187 
Diesel: ca. 1.800 liter
Schmiergelder: 10 EUR für die Kaffeekasse an der tun. Grenze!

 

07.03.2010

Sahara-Trip Klappe die 2te

3.3.10: Wir machten uns frueh auf den Weg nach Sebha (700 km)..


Bereits am Vormittag haben wir unser Dachfenster (ueber dem Bett) in einem Sandsturm verloren... Das ist bloed, weil jetzt der Sand ueberall hineinkommt (und wir haben vorher noch extra alles gut isoliert.. naja...)


Am Tag vor der Abfahrt stellte sich mein Darmtrackt auf Beleidigt! Hab mir einen argen Diarrhoe eingefangen... Die Fahrt war die Hoelle fuer mich bei fast 50 Grad im Auto machte auch mein Kreislauf schlapp... :( Und das staendige Entleeren neben der Strasse war auch net grad lustig!






es wird schon immer sandiger
  

4.3.10 Sebha - Terkiba

Fruehstueck bei Sonnenaufgang - Nach 13 Stunden Fahrt schlugen wir kurz vor Sebah unser Nachtlager auf und am naechsten Tag ging es weiter nach Terkiba...
Kurz vor Germa, 100 km nach Sebha in Terkiba, stellten wir uns auf einen wunderschoenen schattigen Campingplatz, wo wir dann den restlichen Nachmittag im Schatten ausspannten...



5.4. Aufbruch in die Ubari (Mandara Gebiet)

Mit dem Toyota Hilux von unserem Guide gehts auf zu den Mandara Seen..
Vor der Duenenpiste muss noch Luft aus den Reifen raus...




See "Maflu"



Gabroon - hier ist der Salzgehalt so hoch, dass man sich beim Schwimmen immer auf den Ruecken dreht... hihi

Da oben sieht man einige Autos, die mit Vollgas diese Duene herunterfahren.... Crazy...

Hier schlugen wir unser Nachtlager auf...






See "Um el Ma"


Mandara See - der groesste aller Seen hier - aber leider ausgetrocknet zur Zeit... anscheinend kommt das Wasser aber wieder
Noch am Abend machten wir uns leider wieder auf den Weg... Kurz vor Sebha uebernachteten wir auf dem besten Campingplatz in ganz Libyen... 5 Sterne de luxe !


letztes Abendessen mit unseren Guides, Mohammed und Bisha! Numbero Uno! Schukran fuer ein unvergessliches Abenteuer!

7.3.10 Rueckfahrt nach Tripoli


Wie der Zufall es so will, sind wir auch beim Zurueckfahren wieder in einen Sandsturm gekommen... Diesesmal aber auf der gesamten Strecke und ohne Dachfenster... Wir  konnten keine 10 Meter weit gesehen...
Wir sind die 13 Stunden durchgefahren und waren vom Haaransatz bis zu den Zehennaegel voller Sand.
Sand auch ueberall im LAK und in der Fahrerkabine.. :)
Und weil wir supa viel Glueck haben, hat es in der Nacht in Tripoli auch noch zu regnen begonnen -- ohne Dachfenster!!!!!!!!! hahahahaaaa










 




24.02.2010

Sahara-Trip: Klappe die 1te

Um 8:00 Früh starteten wir von Tripoli mit unserem ersten Guide Richtung Ghadames...

 



Nalut, die ewige Stadt - wirklicih sehr sehenswert!



Speicherburg in Nalut

 

21.2.10; Ghadames - die Wüstenstadt

Noch in der Nacht erreichten wir Ghadames, wo uns unser Wüstenguide empfing! :) Nach einer mordslangen arabischen Diskussion (mit Händen und Füßen) über unsere (ursprüngliche) Wüstenroute, übernachteten wir am Parkplatz eines Hostels...
 
In der Früh besichtigten wir die Altstadt in Ghadames und rüsteten uns mit genug Wasser und Diesel für die Wüste...

Altstadt von Ghadames

So hatten die Menschen in Ghadames ihr Haus dekoriert. Diese Schüsseln an der Wand waren quasi Aktien... wenn kein Geld mehr da ist, konnten sie diese eintauschen!

Blick von den Dächern der Altstadt.
Die Frauen durften sich während des Tages nur dort bzw. in den Häusern aufhalten. Jedes Haus ist über das Dach miteinander verbunden, so konnte jede Frau zu den Nachbarinnen - also durten die Männer die Dächer erst nach Sonnenuntergang betreten, wenn keine andere Frau, außer die eigene, mehr da war. Also, man kann sich vorstellen, dass es auf den Dächern um einiges lauter war als unten auf den Straßen... :)



Mohammed-Ali, the famous Guide from Ghadames. Er führte uns durch die Altstadt und lud uns, als wir wieder zurückkamen mit kaputtem LKW, zu sich nachhause zum Essen ein... sehr sehr netter Mensch!

Gasse in der Altstadt

Am Nachmittag sind wir dann aufgebrochen...
Mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 20 km/h schafften wir in ca. 5 Stunden 60 kilometer! :) :)
Die Pisten sind da vergleichbar mit einem Schotterweg bei uns... zwischenzeitlich wieder einige Sandpassagen (wir nannten sie Hängerbleibi)




Kamelherde querte unseren Weg... Dieses lockten wir mit Brot zu uns... sooooo tolle Viecher - unglaublich, wenn man die in freier Natur sehen kann :)

Unser erstes Nachtlager in der Wüste! Till checkte das Satellitentelefon mit unserem Guide! Die kochten für uns AtayaTee und Makkaroni!
Hier beschlossen wir dann auch, wieder nach Ghadames zurückzufahren, der Rahmen des ELKIs war bereits beschädigt... :(

Joseph kocht unterdessen Tee

22.+23.2.10 Rückfahrt Richtung Tripoli - LKW am Tieflader!!! :(

Auf der Piste zurück nach Ghadammes fuhren wir nun mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 10 km/h - das dauerte nun fast den ganzen Tag (für ca. 70 km)
In Ghadames erklärte man uns, dass sie hier nichts für den ELKI machen könnten.
Das heißt wir mussten wieder zurück nach Tripoli...
Da aber der ELKI jetzt wirklich schon in sehr schlechtem Zustand war, brauchten wir einen Tieflader für ihn...


Beim Zurückfahren konnten wir noch Dünen aus der Ferne sehen... *heul*


24.2.10; Tripoli - LKW zur Reperatur

Jetzt liegt der Koffer schon auf den Reifen...
Werners Freund Abubaka, der eine Firma in Tripoli hat und ein unglaublich, wirklich unglaublicher Mensch ist - ein GOTT - erklärte sich dazu bereit, den ELKI zu reparieren...





Das dauert jetzt natürlich min. 1 Woche...
 
Jetzt sitzen wir in Tripoli, froh darüber, dass wir heil aus der Wüste raus sind und der ELKI reperiert wird (d.h. wir kommen wieder nachhause) aber traurig darüber, unsere Tour vorerst nicht fortsetzen zu können...
 
Aber wir haben noch Zeit... vielleicht setzen wir unsere Reise mit einem Toyota fort... INSHALA!!!
 
Ein herzliches dankeschön an Werner, Abubaka und seinen Mechanikern und an Karl, der immer ein Auge drauf wirft :)!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
SCHUKRAN