Nachdem wir den Paradies-Beach in Saniang verlassen haben,
fahren wir am 8. Februar in den Osten Gambias, nach Tendaba village. Dieses
kleine Dorf liegt am Südufer des Gambia Rivers unweit des Kiang West National
Parks. Dort können wir im Dorf hinter der Moschee mit unseren Fahrzeugen
stehen. Ebenfalls kostenlos.
Auch hier sind wir wieder eine Attraktion für das gesamte
Dorf.
Am nächsten Tag unternehmen wir eine Piroguenfahrt am Gambia
River und zu den Mangrovenwäldern. Hier sollen nämlich zahlreiche Krokodile
leben.
Mr. Faye, der selbsternannte Touristenguide, fährt mit uns
in seiner Pirogue raus. Die 2 stündige Tour war echt abenteuerlich. Die Pirogue
war nicht mehr ganz so dicht, sodass wir die ganze Fahrt Wasser raus schöpfen
mussten und der Motor war auch nicht mehr der Beste. Einmal blieben wir im
Mangrovendickicht im Schlamm stecken und mussten auf die Flut warten, damit wir
wieder rausfahren konnten... Das Schlammasel wurde von Mr. Faye mit "oh oh" kommentiert. Ganz wohl war uns zu diesem Zeitpunkt nicht mehr :D
Wir konnten aber zahlreiche Vögel und Pelikane beobachten
und konnten dann sogar einen kurzen Blick auf den Kopf eines Krokodils erhaschen. Es
ist nicht leicht, die Tiere zu sehen, da sie sehr scheu sind. Aber das
Highlight dieser Fahrt sollte noch kommen... Beim Zurückfahren - das Boot war
schon fast voll mit Wasser – hüpften auf einmal Delphine aus dem Wasser, direkt
neben unserem Boot. Wahnsinn, so viele Delphine, die uns neugierig zurück zum Steg
begleiteten...
Am Nachmittag wurden wir von Lamine, ein Dorfbewohner, in
sein Haus eingeladen. Er stellte uns seiner Familie vor, wir bekamen Papaya aus
dem Garten und quatschten über kulturelle Unterschiede zwischen Gambia und
Österreich. War echt eine nette und interessante Einladung. Am Abend feierten
wir dann noch Abschied, denn Oliver und Deborah werden uns morgen leider
verlassen und zurück in den Norden aufbrechen... NAMNALA Oliver & Deborah! Danke für die wunderbare Zeit mit euch!
Am 10. Februar verlassen wir Tendaba village und fahren nach
Soma, die Grenzstadt im Osten Gambias. Dort trennen sich unsere Wege: Oliver
und Deborah fahren in den Norden, Till, ich und Rene verlassen Gambia und
fahren in den südlichen Senegal in die Casamance.
In Kafountine, ein Städtchen an der Küste,
treffen wir unsere Doris wieder, die hier ihr Grundstück hat.
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| Unser Stellplatz in Tendaba village |
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| Piroguenfahrt durch die Magrovenwälder |
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| Tja, die Pirogue war nicht ganz dicht |
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| Die Mangroven am Gambia River sind bis zu 20 m hoch |
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| Delphineeee - unser Glück, dass die so neugierig sind |
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| Von Tendaba nach Soma - man beachte dieses Plakat des gambianischen Präsidenten |
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| Olivers LKW - ein wahrer Schattenspender |
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| irgendwo zwischen Tendaba und Soma |
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