"Man reist nicht nur um anzukommen,
sondern vor allem, um unterwegs zu sein."

(Goethe)

16.02.2013

Am Südufer des Gambia River


Nachdem wir den Paradies-Beach in Saniang verlassen haben, fahren wir am 8. Februar in den Osten Gambias, nach Tendaba village. Dieses kleine Dorf liegt am Südufer des Gambia Rivers unweit des Kiang West National Parks. Dort können wir im Dorf hinter der Moschee mit unseren Fahrzeugen stehen. Ebenfalls kostenlos.
Auch hier sind wir wieder eine Attraktion für das gesamte Dorf.
Am nächsten Tag unternehmen wir eine Piroguenfahrt am Gambia River und zu den Mangrovenwäldern. Hier sollen nämlich zahlreiche Krokodile leben.
Mr. Faye, der selbsternannte Touristenguide, fährt mit uns in seiner Pirogue raus. Die 2 stündige Tour war echt abenteuerlich. Die Pirogue war nicht mehr ganz so dicht, sodass wir die ganze Fahrt Wasser raus schöpfen mussten und der Motor war auch nicht mehr der Beste. Einmal blieben wir im Mangrovendickicht im Schlamm stecken und mussten auf die Flut warten, damit wir wieder rausfahren konnten... Das Schlammasel wurde von Mr. Faye mit "oh oh" kommentiert. Ganz wohl war uns zu diesem Zeitpunkt nicht mehr :D 
Wir konnten aber zahlreiche Vögel und Pelikane beobachten und konnten dann sogar einen kurzen Blick auf den Kopf eines Krokodils erhaschen. Es ist nicht leicht, die Tiere zu sehen, da sie sehr scheu sind. Aber das Highlight dieser Fahrt sollte noch kommen... Beim Zurückfahren - das Boot war schon fast voll mit Wasser – hüpften auf einmal Delphine aus dem Wasser, direkt neben unserem Boot. Wahnsinn, so viele Delphine, die uns neugierig zurück zum Steg begleiteten...

Am Nachmittag wurden wir von Lamine, ein Dorfbewohner, in sein Haus eingeladen. Er stellte uns seiner Familie vor, wir bekamen Papaya aus dem Garten und quatschten über kulturelle Unterschiede zwischen Gambia und Österreich. War echt eine nette und interessante Einladung. Am Abend feierten wir dann noch Abschied, denn Oliver und Deborah werden uns morgen leider verlassen und zurück in den Norden aufbrechen... NAMNALA Oliver & Deborah! Danke für die wunderbare Zeit mit euch! 

Am 10. Februar verlassen wir Tendaba village und fahren nach Soma, die Grenzstadt im Osten Gambias. Dort trennen sich unsere Wege: Oliver und Deborah fahren in den Norden, Till, ich und Rene verlassen Gambia und fahren in den südlichen Senegal in die Casamance.
In Kafountine, ein Städtchen an der Küste, treffen wir unsere Doris wieder, die hier ihr Grundstück hat.    

Unser Stellplatz in Tendaba village


Piroguenfahrt durch die Magrovenwälder
Tja, die Pirogue war nicht ganz dicht

Die Mangroven am Gambia River sind bis zu 20 m hoch





Delphineeee - unser Glück, dass die so neugierig sind





Von Tendaba nach Soma - man beachte dieses Plakat des gambianischen Präsidenten

Olivers LKW - ein wahrer Schattenspender

irgendwo zwischen Tendaba und Soma





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