Nach dem Maskenfest machen
wir uns sogleich auf den Weg Richtung Grenze. Kurz vorher campen wir im Busch,
um am nächsten Tag sehr früh zur Grenze Malis aufzubrechen. Noch am Nachmittag
des 29. April erreichen wir Bamako und checken wieder im sleeping camel ein. Gleich
fühlen wir uns wieder wohl in dieser sch... Hitze! Am nächsten Tag fahren wir
morgens mit dem Taxi zur mauretanischen Botschaft und beantragen das Visum um
es noch am selben Tag zu erhalten. 50 Euro für 1-Monats-Visum – jedenfalls
billiger als in Dakar! Den restlichen Tag verbringen wir mit Wolfgang (der
leider schon seit längerer Zeit mit einem Motorschaden in Bamako steht und
nicht sehr viel Glück hatte).
Heute kümmern wir uns auch um unseren blinden Passagier, der wohl schon seit Burkina an Board sein dürfte und ganz ungeniert unsere Kartoffel und unser Klopapier isst. Wir kaufen eine Mausefalle bester Qualität (made in China) um einen Euro und stellen sie auf... mal schauen, ob es sich nicht doch um einen Geko handelt.
Heute kümmern wir uns auch um unseren blinden Passagier, der wohl schon seit Burkina an Board sein dürfte und ganz ungeniert unsere Kartoffel und unser Klopapier isst. Wir kaufen eine Mausefalle bester Qualität (made in China) um einen Euro und stellen sie auf... mal schauen, ob es sich nicht doch um einen Geko handelt.
Noch am darauffolgenden
Tag verlassen wir Bamako und erreichen nach 11-stündiger Marathon-Fahrt (inkl.
Grenze) nach 600 km Kèdougou im Senegal. Auf der Grenze war der Polizist, der
den Passstempel macht, komplett fertig mit seiner Welt, als ich mit Till und
meinem Pass zu ihm komme und nach dem Stempel frage. Er sah mich entsetzt an
und fragte nach meinem Mann. Ich sage, er wartet im Auto. Dann wurde er völlig
wütend und erklärte mir in einem lauten Ton, dass das Männersache sei, die
Papiere zu erledigen. Das geht nicht, dass das die Frau macht. Ich solle
gefälligst meinen Mann holen. Ich musste unpassenderweise lachen und erklärte
ihm, dass wir das immer so machen: Till lenkt den LKW – ich erledige die
Papiere an den Grenzen. Aber wenn er ihn unbedingt sehen will, hol ich ihn
natürlich. Mit Tills Anwesenheit konnte er uns dann beruhigt in das Grenzbuch
eintragen und unseren Pass abstempeln. Er wechselte nicht mal ein Wort mit uns.
Warum er dazu unbedingt einen Mann braucht ist mir nicht ganz klar! :D C’est la
vie en Afrique!
Kurz nach Kèdougou campen
wir wieder im Busch. Unser Weg führt uns dann über Tambacounda, Touba und Louga
in den Norden Senegals.
Nach unserer 5 Tages Ralley, in der wir insgesamt 1.824 km zurücklegten, erreichen wir am Abend des 3.Mai
völlig erschöpft die Zebrabar in St. Louis. Jetzt gibt’s erstmal ein
wohlverdientes Päuschen am klimatisierten Strand (angenehme 26° Tagestemperatur
und wohlige 20° in der Nacht)
Achja, unser blinder Passagier blieb unbeeindruckt von der Mausefalle... Vielleicht schafft sie/er/es noch bis Marokko... ;)
Achja, unser blinder Passagier blieb unbeeindruckt von der Mausefalle... Vielleicht schafft sie/er/es noch bis Marokko... ;)
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