"Man reist nicht nur um anzukommen,
sondern vor allem, um unterwegs zu sein."

(Goethe)

23.01.2013

Dakar - c'est normal


Am Montag ist endlich Papa Ndiag (Cousin von Assane bzw. Neffe von Madieng) in Dakar eingetroffen. Er studiert im Süden vom Senegal und kommt nun um mit uns etwas Zeit zu verbringen.
Gemeinsam mit ihm unternehmen wir einen Ausflug zum nahe gelegenen Lac Rose. Seinen Namen hat der Salzsee weil er rosa ist. Ich vermute, dass der schwarze Sand im See ihn so rosa erscheinen lässt. Der Lac Rose war Endpunkt der Ralley Paris-Dakar und ist eine Wohltat für unsere Augen. Eine grüne Oase!
Danach nimmt uns Papa Ndiag noch mit ins Haus seiner Eltern, wo wir alle zum Essen eingeladen werden. Es gibt Fisch mit Reis. Auch unsere Vegetarier essen davon. Wär doch unhöflich, so eine Einladung abzulehnen ;)
Am Abend leeren wir noch ein paar Flaschen Wein und fallen tot müde ins Bett.

Eigentlich wollten wir am Dienstag den 22.1. Dakar noch am Vormittag verlassen. Till muss weg von Stadt und Menschen ;) 
Ein paar Tage zuvor gab unser Wechselrichter (= wechselt 24 V Strom zu 230 V um), den wir dringend brauchen, den Geist auf. Barra, ein Freund von Madieng brachte ihn zum Reparieren. So warteten wir am Dienstag bis nach Mittag (ausgemacht war eigentlich in der Früh ;) um zu erfahren, dass das Teil noch immer nicht repariert wurde. Ohne unseren Wechselrichter macht es allerdings keinen Sinn Dakar zu verlassen. Eine Internetrecherche ergab, dass es in Dakar ein Geschäft gibt, wo es die Marke unseres Wechselrichters gibt. Gemeinsam mit Barra und Papa Ndiag fuhren wir dort hin und mussten (weil die Reparatur mind. 1 Woche dauern würde) einen neuen kaufen. Naja, so hat jetzt jeder von uns sein Geld in Dakar gelassen – die einen für eine neue Leiter (weil gestohlen), der andere um seinen Führerschein zurückzuholen und wir eben für einen neuen Wechselrichter.
Nachdem wir uns von Madiengs Familie, den Nachbarn und Bekannten in der Straße verabschiedet haben, können Till und ich nun endlich aufbrechen. Den Kindern lassen wir noch zahlreiche Geschenke hier, über die sie sich riesig freuen. Die anderen werden noch eine Nacht in Dakar bleiben um Touriprogramm (Ile de goree) zu erledigen und aufs Konzert von Jilly (Bruder von Papa Ndiag) zu gehen...

Ein großes Dankeschön (djeredjef) geht an die ganze Familie Fall in Dakar und vorallem an Madieng für die unvergessliche Zeit in Dakar!

die kleine Ngone beim Tisch anmalen
Arbeiten unter neugierigen Augen




Jilly & Moi beim Konzert

die süßen 3: Mama Fatou, Ney Fatouma und Ngone
paradiesisches Grün am Lac Rose



Lac Rose










Fisch und Reis im Haus von Papa Ndiags Eltern: nechnaaaaaa


Mama Fatou und Saliou

Trommelsassion

Die Süßen beim Essen 
Müdigkeit nach dem Konzert

Hausherrin Ngone

and the chief Madieng Fall

Abschiedsessen im Hause Fall





4 Kommentare:

  1. Traumhafte Bilder, schaut nach einem wirklich tollem Land aus.Super Berichte. Carmen Danke. Bussi Claudia&Werner. Wann kommt ihr nach Hause?

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  2. Danke, dass du immer wieder so viel von eurer Reise erzählst, ich denke oft an euch. Die Bilder rufen Erinnerungen an meine Afrikareise wach. Ich wünsche euch eine gute Zeit und viele schöne Begegnungen, ganz liebe Grüße besonders an Debo und Oliver Birgit

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  3. hey, wenn ich die bilder von der familie seh, stimmt mich des gscheit traurig nicht unten sein zu können, aber noch schlimmer wärs wenn Assane jetzt nicht bei mir wär!
    Oliver und Debo habt ihr auch einen bloq????? lg kati

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  4. Rene, a bisserl wach schaust aus auf bild 19, wahrscheinlich zu heftig getrommelt, :-)
    lg daniel

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