"Man reist nicht nur um anzukommen,
sondern vor allem, um unterwegs zu sein."

(Goethe)

18.06.2013

O campo e a cidade


Wir verlassen die Westküste (Badestrand praya dos furna)  noch am darauf folgenden Tag, da es uns zu windig ist. Wir fahren weiter ins Landesinnere Portugals, erstmal nach Beja. Eine schöne historische Stadt, ein wunderschönes Castel mit ihrem riesigen Speicherturm. Auch die Altstadt Bejas ist eine dieser typisch portugiesischen Stadt mit ihren kleinen netten Kirchen und den alten authentischen Häusern. Die Stadt gefällt uns wirklich sehr gut.

Castel von Beja

Die großen Ritter Bejas



Blick vom Speicherturm auf die Altstadt Beja


politisches Statement - nehm ich gern in unseren Blog auf





Nach dem Stadtrundgang in Beja fahren wir weiter nach Serpa, wo wir das erste Mal in Portugal in einen Campingplatz einchecken wollen um Wäsche zu waschen. Zu unserer Überraschung kostet der Campingplatz nur 7 Euro pro Nacht. Wow, so billig, das hätten wir nicht gedacht. Aber Portugal ist einfach cool.
Auch in Serpa gibt’s viel zu entdecken...
Am 16. Juni fahren wir weiter, langsam aber doch Richtung Norden... Wir steuern einen der unzähligen Stauseen, die es im Osten Portugals gibt, an. Wir finden ein schönes Plätzchen am „Barragem de Alqueva“ wo wir den schönen Tag mit baden und schwimmen ausnützen.
Am nächsten Tag wollten wir eigentlich nach Evora weiter und ein paar Tage dort verbringen. Leider fand am großen gratis-Parkplatz  ein Circus statt... Mit dem LKW in einer Stadt ist es ziemlich unlustig,  was uns weiterfahren ließ. Ziemlich planlos peilen wir einfach den nächsten  Stausee im Norden an – unterwegs treffen wir noch auf ein paar alte Hinkel-Steinchen (Menhire) und einer ziemlich gewaltigen alten Burgmauer, und wir finden einen super Stellplatz direkt am See „Montargil“. Außer einem Fischer sind wir alleine...
Der nächste Tag ist ziemlich bewölkt und etwas regnerisch, was uns wieder zum weiterfahren bringt. Das Navigieren war leider ein Desaster und wir verfransen uns drei Mal. Einmal fahren wir unglücklicherweise auf die Autobahn auf, ohne zu wissen, wie das mit dem Bezahlen hier funktioniert. Wir glauben, die haben so was wie die GO BOX bei uns, aber wir wissen es nicht. Hoffentlich ist das hier nicht so penibel wie bei uns, sonst wird das eine vermutlich recht hohe Strafe. Aber ich glaube, weil Portugal cool ist, wird nix passieren...
Am Nachmittag erreichen wir dann doch noch die sehr empfehlenswerte Stadt Coimbra, wo wir wieder an einem gratis Parkplatz inkl. WC, WIFI, Wasser und Blick auf den Fluss (15 Gehminuten in die Altstadt) stehen. Andere Länder könnten sich von Portugal noch ordentlich was abschauen. Wir können hier so billig leben, wie sonst nirgends und es macht auch noch Spaß. Du wirst nirgends vertrieben, im Gegenteil, du bist überall willkommen mit deinem fahrendem Haus. 


das uralte Aqueduct von Serpa

Barragem Alqueva


Menhire

Burgmauern in Arraiolos


unser Stellplatz am Barragem Montargil



13.06.2013

Von der Algarve an die Westküste


Von Portimao fahren wir auf Empfehlung in das 5 km entfernte Städtchen Alvor. Hier tummeln sich zu unserem Entsetzen noch mehr Touris als je zuvor... na ja, Schlumpfi muss wieder mal kräftig präsentiert werden. Die Altstadt Alvors ist trotzdem ganz schön nett anzuschauen.
Aber so nett auch wieder nicht... Darum fahren wir am Tag darauf weiter nach Budens zum „Boca do Rio“. Hier finden wir ein wunderschönes Plätzchen am Strand. Ein paar Aussteiger stehen hier auch mit ihren Fahrzeugen, sonst aber recht ruhig. Wir verbringen hier zwei gemütliche Tage: bisschen Sonnen baden, spazieren, essen, mit den Hippies Filme und Bücher tauschen und über das Aussteiger-Leben quatschen. Eigentlich bewundernswert, wenn heute jemand mit 150-200 Euro pro Monat leben kann – und das mit Haus am Meer! J Jeder Millionär hätte hier gerne seine Villa stehen.
Am 13. Juni geht’s wieder weiter. Wir wollen ja noch was sehen von Portugal, obwohl wir es schon noch länger ausgehalten hätten am Hippie-Strand. Unser erster Stop ist Aljezur, wo wir uns eine Burgruine aus dem 10. Jhdt (erbaut von den Muslieme) anschauen. Weiter geht’s nach Odeceixe, ein kleines Örtchen, welches uns beim Vorbeifahren durch die Windmühle im Ortszentrum auffällt. Sofort bleiben wir stehen und gönnen uns einen Spaziergang durch den Ort. Ein wundervoller Ort mit typisch portugiesischen Häusern, einer kleinen Kirche und einer alten Windmühle in den typischen Farben blau-weiß. Viele Gassen sind gerade mit ganz vielen bunten Plastikblumen geschmückt und verziert. Wahrscheinlich wegen einer Hochzeit...
Nach einem kleinen Snack, geht’s wieder weiter... wir steuern einige Strände an, da wir heute noch mal am Meer schlafen wollen. Die Küste im Westen ist ganz anders als im Süden. Nicht mehr verbaut, keine Hotels, wenige Touristen (außer Surfer), viel viel mehr Natur, supergeile Felsküste! Heute schlafen wir am Meer in der Nähe von Milfontes. 

 WOMO Andrang in  Portimao

Alvor 




Strand Boca do Rio bei Budens



Spaziergang an der Küste in Boca do Rio




Ruine in Boca do Rio


Aljezur

Odeceixe







bunter Blumenschmuck aus Plastiksäcken
West Coast

Milfontes



10.06.2013

Unterwegs an der Algarve

Vom Praya de Arrife geht’s am 7. Juni weiter zum Praya de Marinha. Am Weg dorthin sehen wir einen WOMO Parkplatz, wo man um 6 € schlafen kann und um 2 € auch Wasser auffüllen und Abwasser entleeren kann. Echt klasse diese WOMO Infrastruktur hier. Während wir unsere Tanks füllen und entleeren interessieren sich mehrere Männer für unser Fahrzeug. Manche haben einen derartigen Rededrang... ;) Aber Till gefällts, wenn er Schlumpfi präsentieren kann. Nach der Arbeit geht’s weiter zum Strand. Schlafen wollen wir hier auf keinen Fall. ;) Wieder erwartet uns ein traumhaftes Plätzchen mit Buchten, klarem, türkisem Wasser und weißem Sandstrand. Erstmal sonnenbaden. Später unternehmen wir noch eine kleine Wanderung entlang der Felsenküste... Am nächsten Tag fahren wir nach Portimao weiter, wo Till endlich zum sprühen kommt. Wieder stellen wir uns auf einen Parkplatz, der gratis ist, wo aber auch ungefähr 100 andere Touristen Tupperware-Party feiern...

mit neuer Sonnenbrille Kaffee schlürfen ;)

Wanderung an der Küste in Praya de Marinha








Portimao

DFD Crew in Portimao