Nach
einem Tag Pause in Azrou mit Wäschewaschen und viel Schlaf geht’s dann am 28.5.
weiter nach Meknès. Die 600.000-Einwohnerstadt zählt zu den vier Königsstädten
Marokkos.
Ziemlich
planlos, so wie wir meistens sind, laufen wir in der Medina herum, ohne
Stadtplan, ohne Idee, was wir uns ansehen wollen. Die einzige Idee, die mir im
Kopf herumschwirrt, ist der Souk, der wir aber leider länger nicht finden.
Etwas später stehen wir auf einmal zufällig vor dem Mausoleum (Grabstätte)
Mulay Ismails. Ein wunderschönes Gebäude mit wunderschönen Kacheln,
orientalischen Verzierungen und Lampen.
Der
Alawidenherrscher Mulay Ismail (1672 – 1727) wurde wegen seiner Grausamkeit und
Prunksucht, aber auch als Baumeister bekannt. Unter ihn erlebte Meknès seine
Blütezeit.
Am
Place el Hedim finden wir dann auch endlich den großen Souk, wo wir noch einige
Souvenirs einkaufen. Am Place el Hedim, welcher das lebhafte Zentrum der Medina
ist, erhebt sich das berühmteste Tor Marokkos. Das Bab El Mansour. Das mit
kostbaren Keramikfliesen und Reliefs ausgeschmückte dreibogige Tor wurde 1732
vollendet. Hier wurden früher Gerichtsverhandlungen abgehalten und die Köpfe
der Hingerichteten ausgestellt.
Nachdem
wir uns noch ein Essen im Restaurant gönnten (zwar teuer aber nicht gut)
verlassen wir die Königsstadt auch schon wieder und machen uns auf den Weg in
die nahe gelegene Römerstadt Volubilis.
Die Ruinen sind besonders bekannt für ihre fantastischen Mosaiken, die
man dort noch original bewundern kann.
Die
Nacht verbringen wir heute auf einer Tankstelle, da wir dort gleich den
Getriebeölwechsel und eine Autowäsche erledigen können.
Weiter
geht’s dann am 29.5. ins Rif Gebierge, nach Chefchaouen.
| Bab el Mansour, das berühmteste Tor Marokkos |
| In den Gassen von Meknès |
| Das Mausoleum Mulay Ismails |
| Die Ruinen der Römerstadt Volubilis |
| Mosaik |
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