"Man reist nicht nur um anzukommen,
sondern vor allem, um unterwegs zu sein."

(Goethe)

01.06.2013

Meknès und Volubilis


Nach einem Tag Pause in Azrou mit Wäschewaschen und viel Schlaf geht’s dann am 28.5. weiter nach Meknès. Die 600.000-Einwohnerstadt zählt zu den vier Königsstädten Marokkos.
Ziemlich planlos, so wie wir meistens sind, laufen wir in der Medina herum, ohne Stadtplan, ohne Idee, was wir uns ansehen wollen. Die einzige Idee, die mir im Kopf herumschwirrt, ist der Souk, der wir aber leider länger nicht finden. Etwas später stehen wir auf einmal zufällig vor dem Mausoleum (Grabstätte) Mulay Ismails. Ein wunderschönes Gebäude mit wunderschönen Kacheln, orientalischen Verzierungen und Lampen.
Der Alawidenherrscher Mulay Ismail (1672 – 1727) wurde wegen seiner Grausamkeit und Prunksucht, aber auch als Baumeister bekannt. Unter ihn erlebte Meknès seine Blütezeit.
Am Place el Hedim finden wir dann auch endlich den großen Souk, wo wir noch einige Souvenirs einkaufen. Am Place el Hedim, welcher das lebhafte Zentrum der Medina ist, erhebt sich das berühmteste Tor Marokkos. Das Bab El Mansour. Das mit kostbaren Keramikfliesen und Reliefs ausgeschmückte dreibogige Tor wurde 1732 vollendet. Hier wurden früher Gerichtsverhandlungen abgehalten und die Köpfe der Hingerichteten ausgestellt.
Nachdem wir uns noch ein Essen im Restaurant gönnten (zwar teuer aber nicht gut) verlassen wir die Königsstadt auch schon wieder und machen uns auf den Weg in die nahe gelegene Römerstadt Volubilis.  Die Ruinen sind besonders bekannt für ihre fantastischen Mosaiken, die man dort noch original bewundern kann.
Die Nacht verbringen wir heute auf einer Tankstelle, da wir dort gleich den Getriebeölwechsel und eine Autowäsche erledigen können.
Weiter geht’s dann am 29.5. ins Rif Gebierge, nach Chefchaouen.


Bab el Mansour, das berühmteste Tor Marokkos
In den Gassen von Meknès

Das Mausoleum Mulay Ismails




Die Ruinen der Römerstadt Volubilis

Mosaik








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