In
Chefchaouen checken wir wieder einmal in einen Campingplatz ein, welcher mit 90
DH viel zu teuer und auch ziemlich unfreundlich ist. Da wir uns aber die Stadt
anschauen wollen, erscheint uns das als Beste Lösung. Noch am selben Tag
spazieren wir zu Fuß in die Medina von Chefchaouen und wir staunen nicht
schlecht über die Stadt. Wir finden, die schönste Stadt, die wir bisher auf
unserer Reise gesehen haben: Die Lage im Rif-Gebirge, die Häuser mit ihren
malerischen Gassen mit den blau-weiß gekalkten Häusern, einfach traumhaft
schön. Wirkt wie eine Märchenstadt.
Chefchauouen
bedeutet im Arabischen „Schau“ und im Berberischen „Hörner“, weil die beiden
Gipfel wie zwei (Schafs-)Hörner wirken. Es bedeutet also „Schau dir die Hörner
an!“
Chefchaouen
gehörte über 30 Jahre zum spanischen Territorium und genießt den Ruf, Wasser im
Überfluss zu haben.
Auf
einer netten im Indian-Style eingerichteten Dachterrasse schlürfen wir einen
Milchkaffee und spazieren dann, planlos wie gewohnt, durch die Medina...
Am
nächsten Tag geht’s nach einem Frühstück schon wieder weiter.
Wir
nehmen nicht die Hauptstraße nach Tétouan, sondern fahren noch die Schlucht des
Oued Laou entlang, bis wir die gleichnamige Stadt an der Mittelmeerküste erreichen.
Eine schöne Straße durch wunderbares Bergland mit kleinen Bauernhöfen,
Wacholder-, Feigen- und Lorbeerbäumen. Der Oued Laou ist ein Gebirgsfluss mit
großen Steinen, gesäumt von Oleanderbüschen und Hanfpflanzen.
An der Mittelmeerküste geht es dann nach einer
Mittagspause mit selbstgekochter Tajine weiter nach Tétouane, wo wir noch mal
ordentlich voll tanken bevor wir nach Europa übersetzen.
| Chefchaouen |
| Die Medina mit ihren malerischen Gassen |
| Mandala |
| Im Tal des Oued Laou |
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