"Man reist nicht nur um anzukommen,
sondern vor allem, um unterwegs zu sein."

(Goethe)

01.06.2013

Übers R(K)if Gebirge nach Chefchaouen


In Chefchaouen checken wir wieder einmal in einen Campingplatz ein, welcher mit 90 DH viel zu teuer und auch ziemlich unfreundlich ist. Da wir uns aber die Stadt anschauen wollen, erscheint uns das als Beste Lösung. Noch am selben Tag spazieren wir zu Fuß in die Medina von Chefchaouen und wir staunen nicht schlecht über die Stadt. Wir finden, die schönste Stadt, die wir bisher auf unserer Reise gesehen haben: Die Lage im Rif-Gebirge, die Häuser mit ihren malerischen Gassen mit den blau-weiß gekalkten Häusern, einfach traumhaft schön. Wirkt  wie eine Märchenstadt.
Chefchauouen bedeutet im Arabischen „Schau“ und im Berberischen „Hörner“, weil die beiden Gipfel wie zwei (Schafs-)Hörner wirken. Es bedeutet also „Schau dir die Hörner an!“
Chefchaouen gehörte über 30 Jahre zum spanischen Territorium und genießt den Ruf, Wasser im Überfluss zu haben.
Auf einer netten im Indian-Style eingerichteten Dachterrasse schlürfen wir einen Milchkaffee und spazieren dann, planlos wie gewohnt, durch die Medina...

Am nächsten Tag geht’s nach einem Frühstück schon wieder weiter.
Wir nehmen nicht die Hauptstraße nach Tétouan, sondern fahren noch die Schlucht des Oued Laou entlang, bis wir die gleichnamige Stadt an der Mittelmeerküste erreichen. Eine schöne Straße durch wunderbares Bergland mit kleinen Bauernhöfen, Wacholder-, Feigen- und Lorbeerbäumen. Der Oued Laou ist ein Gebirgsfluss mit großen Steinen, gesäumt von Oleanderbüschen und Hanfpflanzen.
An der Mittelmeerküste geht es dann nach einer Mittagspause mit selbstgekochter Tajine weiter nach Tétouane, wo wir noch mal ordentlich voll tanken bevor wir nach Europa übersetzen.


Chefchaouen

Die Medina mit ihren malerischen Gassen





Mandala


Im Tal des Oued Laou





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