"Man reist nicht nur um anzukommen,
sondern vor allem, um unterwegs zu sein."

(Goethe)

19.11.2012

Safran macht den Kuchen gelb

Am 12. November verlassen wir Sidi Moussa d'Aglou.

Wir wollen uns noch den Massa Nationalpark genauer anschauen, also engagieren wir einen deutsch-sprechenden Führer, welcher uns die hier lebenden Tierarten zeigen soll. Die Tiere, die wir schlussendlich sehen, konnten wir am Vortag schon alle alleine finden, zumindest zeigt er uns noch eine Gruppe schlafender Flamingos, immerhin...;)

Leider geht es meinem Magen-Darm-Trakt inkl. Kopfschmerzen zunehmends schlechter, so beschließen wir, nachdem wir noch eine Nacht am Meer in Sidi Ouassai verbrachten, zurück nach Agadir auf den Campingplatz zu fahren, wo ich mich ausruhen kann und zur Not auch einen Arzt finde.

Vor Sidi Ouassai will Rene nochmal (schon wieder) nach Tiznit in eine Werkstatt fahren. Wir machen uns aus, uns am Campingplatz zu treffen, so fahren Till und ich schon mal vor. Der Nachmittag verging schnell und als die Sonne unterging wundern wir uns, dass Rene noch immer nicht bei uns ist. Am späten Abend kommt er endlich und erzählt, dass sie in der Werkstatt gute Arbeit gemacht haben und er jetzt froh sei, das Problem gelöst zu haben, kurz vor unserem Treffpunkt fährt er sich dann noch einen Platten. Also musste er auch noch Reifenwechseln. Ein Marokkaner, der zufällig vorbeikam, half ihm dabei :D

Nach 2 Tagen Ruhe und Schonkost am Campingplatz in Agadir geht es mir endlich besser und wir können losfahren...
Wir fahren erstmal nach Tafraoute. Dieser auf 1000 m Höhe gelegene Ort zählt zu den landschaftlich schönsten in Marokko. Nur wenige Kilometer von Tafraoute entfernt liegen großartige, von der Winderosion geschaffene Felsformationen aus Granit. Besonders bekannt sind "Les Peintures" - vom belgischen Künstler Jean Vérame - blau, violett, rot und schwarz bemalte Felsen.
Im Einklang mit der Natur wurden hier 1984 20.000 Kilo Farbe - nach altägyptischen Rezepten hergestellt - vermalt. Inmitten der Felsen verbringen wir eine angenehme Nacht und unternehmen am Nächsten Tag noch eine kleine Wanderung um das Gebiet.

Danach fahren wir weiter über den Anti-Atlas in das Safranland Taliouine. Auf 1800 Meter Höhe verbringen wir noch eine Nacht inmitten der eindrucksvollen Berglandschaft. In so einer Höhe wird es ganz schön kalt.... arschkalt. Ich schlafe mit Mütze und 2 Decken, da wir kein Gas für die Heizung verschwenden wollen :D Dort ist es uns eindeutig zu kalt - auf in wärmere Gebiete - nach Taliouine!

Kurz vor Ortsbeginn der Safran-Stadt "Taliouine" kommt uns der grüne Mercedes Bus der zwei Hamburger, Moe und Marieke entgegen. Wir freuen uns riesig dass wir die beiden wieder treffen. Unsere Erlebnisse tauschen wir bei Atay und einer Tajine aus!
Die beiden fahren weiter an die Küste, bei uns ist erstmal Campingplatz angesagt, da Till unsere Bremsen begutachten will, weil sie quitschen. Außerdem widmet Rene seine Zeit wieder mal der Elektrik seines Landys!

Taliouine: km 26.020

 Dieses Eisenteil hat Renes Reifen ruiniert!

Ein Mistkübel - WOW!

Aglou Beach

 In Marokko werden die Ernten auf dem Muli transportiert

 Ein Reiher im Massa Nationalpark 





 Flamingos im Quad Massa

 Zwischen Agadir und Tafraoute



 die exotischen Steinformationen in Tafraoute

 Piste zu den "Les Peintures"- painted rocks

 Schlafplatz

 Les Paintures - painted rocks in Tafraoute





 Ein Dorf im Anti-Atlas: Zwischen Tafraoute und Taliouine 




Blick vom Campingplatz in Taliouine

Safran macht den Kuchen gelb

4 Kommentare:

  1. jo oida, des san blaue riesen steine!!!!! geil

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  2. wieder mal tolle fotos . danke
    ps: das chemoklo flüssigzeug und eure netten bonbons sind heut angekommen. ol

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  3. Hallo, Super fotos!
    Wann wird sich Renault endlich rasieren?
    lg aus tip

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  4. hey, ich warte auf nen lagebericht...und fotos...lg mille bisous kati

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