Am 21. November erreichen wir Zagora - zum 2. Mal.
Rene will gleich mal in die Werkstatt, während Till und ich einen Campingplatz suchen und Einkäufe erledigen. Am Campingplatz trauen wir unseren Augen nicht: 3 weitere LKWs stehen bereits hier: Till freut sich, dass seine Wünsche ans Universum endlich erfüllt wurden. Gleich werden Fahrzeug- und Reiseinfos ausgetauscht und wir fühlen uns wieder sehr bestätigt in unserem Vorhaben. Zwei von ihnen haben ebenfalls eine längere Afrikatour vor (bis Kapstadt).
Am Abend kommt Rene geschlaucht von der Werkstatt wieder - Fazit: 6000 DH für einen kompletten Tag Arbeit (neue Federn, neue Bremsen auf allen Seiten, neue Dichtungen) Jedoch hat sein Mechaniker schon wieder was entdeckt. Also wird er morgen nochmal hinfahren müssen.
Till beweist heute sein Händlertalent und kauft ein Souvenir statt um 450 DH (bei diesen Preisvorstellungen kann man sich ein Lachen einfach nicht verkneifen) um 100 DH. Dafür waren wir auch über eine Stunde in diesem Berberladen und haben eine Kanne Tee getrunken (beim Einkaufen im Berberladen wird man immer zum Tee eingeladen). In Marokko sagt man, umso länger ein Geschäft dauert, umso besser war das Geschäft für beide und umso zufriedener sind alle. Unser Gefühl sagt uns aber, dass wir noch immer weit zu viel ausgegeben haben - 10 Euro sind in Marokko eine Menge Geld wenn man bedenkt, dass hier ein Durchschnittseinkommen bei ca. 150 Euro/Monat liegt.
Am zweiten Tag füllt sich der Campingplatz in Zagora mit weiteren LKWs - Till muss weinen vor Glück! :D Zum Ersten Mal erleben wir in Marokko dass mehr LKWs als Joghurtbecher auf einem Platz stehen. Darunter ein Magirus (BJ 1964), die Regensburger Julia & Sebastian und ihr Hund Tatra - wir verstehen uns auf Anhieb und darum beschließen wir auch gemeinsam die Piste zum Erg Chegaga, über den Lac Irici zu fahren, die wir bereits vor einem Monat schon gefahren sind. (Diesmal sparen wir uns aber die elendige Steinpassage) Da wir sowieso keine Pläne für die nächsten Tage haben, freuen wir uns auf dieses gemeinsame Sandspiel-Abenteuer...
Bevor es auf die Piste geht, decken wir uns noch ordentlich mit Lebensmittel für die kommende Woche ein. Am Sonntag ist Markttag in Zagora - gute Gelegenheit um billig einzukaufen!
Am selben Tag fahren wir dann auch noch nach M'Hamid, wo wir noch eine Nacht am Campingplatz verbringen um am nächsten Tag früh auf die Piste fahren zu können.
Es folgen 4 wunderschöne, abenteuerliche, gemütliche und ereignisreiche Tage in der Wüste...
Am 29. November (Happy Birthday, liebe Mama) endet die Piste in Foum Zguid, wo wir nun unsere Fahrzeuge wieder vom Sand befreien, Vorräte und Gas auffüllen und uns etwas entspannen.
Foum Zguid: km: 26.596
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| Am Campingplatz in Zagora - Gitarre&Gesang mit Mustafa |
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| Landy und die Werkstatt - unter dem Titel: "Ralley PARIS-GARAGE" |
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| Souk in Zagora - Großeinkauf |
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| Zagora - M'Hamid |
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| M'Hamid |
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| Ein Naturphänomen "Der Hof des Mondes" |
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| Spielereien mit der Belichtungszeit unserer Kamera |
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| Pisteneingang - hier treffen wir auch die anderen wieder |
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| Sandspielen |
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| Julia & Sebi: http://www.flug-rost.de/ |
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| Nachtlager |
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| Julia, Till, Sebi, Tatra & Rene |
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| schon etwas dekatent |
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| Die Dünen des Erg Chegaga (300m) |
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| Fahrtraining des russischen Ralley Dakar Teams am Erg Chegaga: Eine 950 PS Maschine mit 16 liter Hubraum!!!!!! |
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| YMCA |
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| Nachtlager |
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| Steinwüste nähe der algerischen Grenze |
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| Militär bei der Arbeit |
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| Mondsprung |
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| Sonnenuntergang in der Steppen-Wüste |
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| Gasbefüllung auf afrikanisch |
Guten Morgen ihr Lieben. Guad geht's eich. Des siacht ma. Bei uns kehrt grod da Väterchen Frost aus Russland ein. Lg, Alex
AntwortenLöschenViel Spass und Glueck, "beneidenswert die Abenteuerlust" wunscht euch Richard
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