Nachdem am Samstag die Fähre mit etwas Verspätung aus dem Hafen von Genua gelaufen ist, haben wir 2 Tage auf der Grandi Navi Veloci verbracht: schlechtes, lauwarmes Essen, aber teuer ... und viele tolle, bunte Leute auf einen Haufen: Wenn ihr glaubt, WIR machen etwas verrücktes dann schaut euch bitte diese Seite an: www.norfolk2benin-return.blogspot.com Das sind 18 2 CV und noch einige Vespas mit ihren holländischen Fahrern, die 5 Wochen durch die Wüste bis nach Benin fahren... eine echte Challange, genauso wie es ihr Vodka war :D :D
Außerdem war "Matula" (der Detektiv aus "Ein Fall für Zwei") mit an Board. Er fährt - wie wir - einen Mercedes - nur 10 mal größer und teurer... :D Ein schönes Teil - mit dem er jetzt für 3 Wochen in Marokko herumfährt (er nennt es "Fahrtraining") und dann in einem Jahr Amerika durchquert. Autogramm haben wir uns keins geholt, aber Zigaretten und einige Reisegeschichten von ihm :)
Gestern sind wir dann endlich um 23:00 (marokanische Zeit = minus 2 Stunden) aus dem Hafen von Tanger gefahren. Das war unsere erste Geduldsprobe: bonjour Africa: Die Polizei- und Zollbeamten hatten gerade Dienstwechsel und da einige noch nicht vom Abendessen zurück waren, konnte keiner die vielen Passagiere abfertigen... :D haha! Nach ca. 1 Stunde warten ohne das IRGENDWAS passiert war, stiegen alle anwesenden Marokkaner aus ihren Autos, nachdem sie vorher ein Hup-Konzert veranstalteten, versammelten sich und gingen geschlossen zu den Polizisten und beschwerten sich... Also, wenn der arabische Frühling was gebracht hat, dann, dass sie sich nichts mehr gefallen lassen. Man glaube es kaum, aber es ging dann wirklich weiter...
Nach diesem ersten afrikanischen Erlebnis, brauchten wir dringend Schlaf - auf einem bewachten Supermarkt-Parkplatz in Tanger verbrachten wir unsere Erste Nacht, wo wir auch "Matula" und andere Traveler wieder getroffen haben.
Mit mobilem Internet und marokkanischer SIM-Karte ging es dann nach einem ausgiebigen Frühstück (vor allem Doris) weiter Richtung Atlantikküste, wo wir heute an einem wunderschönen, ruhigen und grünen Campingplatz unsere Ruhe suchen, leckeren Cous Cous nach Doris-Style kochen und Wäsche waschen: Der Haushalt macht sich auch hier nicht von alleine!
Etwas später gehts dann runter ans Meer - wir schicken euch etwas Sonne, aber nicht zu viel, wir brauchen sie selber, vor allem für unsere Stromversorgung :D
Gefahrene Kilometer: 1000
Schmiergelder: 0
Gesundheitlicher Zustand und Wohlbefinden: molto bene
Erreichbar sind wir jetzt unter unseren neuen marokkanischen Nummern:
Till & Ich: 0021 2624 4254 49
Doris & Rene: 0021 2624 4251 74
PS: Rene liebt dieses arabische Chaos, Till hasst Fähre-Fahren, Carmen freut sich über den Staubsauger und hat das Campingklo lieben gelernt und Doris formuliert es so: "ein scheiss-genialer Trip"
Doris und ich während wir auf die Fähre warten
Zwischenstop in Barcelona
Doris mit Claus Gärtner alias "Matula" und sein Mercedes 1225
Von unserem Dach hat man die Beste Aussicht über das Chaos am Hafen Genuas! Africa lässt grüßen!
Till haßt Fähre-fahren
2 crazy Holland-Guys with their 2 CV
Araber Kopftuch binden muss gelernt sein...
... "Iman" zeigt uns, wie es geht!
Straße von Gibraltar
SUSA mit an Board.
arabischer Frühling am Hafen :D
erstes Essen in Marokko - ausgerechnet bei Mc Donalds in Tanger
Einkaufen in Marokko - ein orientalischer Traum :)
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