Als wir den Sandsturm überstanden haben, begann es auch noch zu regnen und es wurde auch ganz schön kühl - was für ein Segen für Till!
Also machten wir uns mit dem Taxi auf nach Marrakech in die Medina (Altstadt) auf den berühmten Platz Djamaa el fna. Am Nachmittag findet man dort Artisten, Geschichtenerzähler und Musiker. Am Abend wird der Platz zu einem riesigen "Fressstandmarathon", wo man frisch gepresste Säfte und allerlei Snacks kaufen kann. Wir entschieden uns erstmal für den Souk (Markt). Ein Traum. Hier kann man echt alles kaufen, was der Orient zu bieten hat: Ledertaschen, Teppiche, wunderschöne Sandalen, Tücher, Ketten, traditionelles von den Berbern, ... Die Marokkaner sind wirklich freundlich und man kann manchmal sogar auch "nur schauen".
Nach einer Empfehlung eines Marrokaners, entschieden wir uns dann zum Essen für ein vegetarisches Restaurant in einer kleinen Gasse - gute Entscheidung - war wirklich sehr sehr lecker.
Leider war es an diesem Tag verregnet und sehr nebelig, dennoch waren wir überwältigt von dieser unglaublich schönen Landschaft. Obwohl wir ca. 200 km in ungefähr 7 Stunden zurücklegten und eigentlich den ganzen Tag mit fahren verbrachten, war es einer der beeindruckendsten Tage bis jetzt. Alle paar Kilometer änderte sich die Landschaft und die Vegetation rundherum komplett. War es auf 2000 m Höhe noch eisig kalt, hatten wir am kommenden Tag wieder 30 Grad, als wir in Quarzazate ankamen. Leute, ich kann es eigentlich gar nicht in Worte fassen, wie schön es hier ist!!!!! :D Das muss man selber gesehen haben!
Am nächsten Tag sind wir gleich früh Richtung Zagora aufgebrochen und die landschaftliche Schönheit vom letzten Tag wurde fast nochmal übertroffen.... Das Atlas Gebirge lassen wir nun hinter uns und kommen in den Anti-Atlas, wo wir gewaltige Schluchten und Palmenoasen sehen. An diesem Tag haben wir einen Berber mit unserem LKW ein Stück mitgenommen, der uns anschließend zu Tee und Datteln (die wachsen gerade überall auf den Palmen und sind sehr sehr lecker) in seinem Haus eingeladen hat.
Am Nachmittag haben wir dann Zagora erreicht und einen einsamen ruhigen Campingplatz unter Palmen gefunden... Hier sind wir ganz alleine, kochen unser erstes Tachine und genießen den Schatten im Palmengarten!
Jetzt gehts dann weiter nach M'Hamid (noch 100 km) in die Sandwüste...
Souk in Marrakech
Gericht im vegetarischen Restaurant
Blick auf den hohen Atlas nach der Passstraße
Landschaft vor der Passstraße
Passstraße auf den Tizi-n-Tichka
auf 2200 Meter Höhe
Schlucht aus Vulkangestein
(Dattel-)Palmenoase bei Zagora
unsere erstes"Tachine"
Erkenntnis des Tages: "Was du noch nicht weißt, kannst du noch nicht wissen!"
hey ihr lieben, danke danke für die vielen fotos und geschichten!!! i hoff das die intension so bleibt :P bussi
AntwortenLöschenHi ihr zwei. Danke für die netten Geschichten. Bin schon ganz gespannt auf euren nächsten Eintrag. Lg Alex
AntwortenLöschenhallo Rene
AntwortenLöschenverfolge Dein Abenteuer im Internet
kann es gut nachvollziehen, war schon mehrmals
in Marokko und vor allem - als wir in Deinem
Alter waren hatten wir dieselbe Idee, leider
ist nichts daraus geworden - wir lebten ja
in Liberia als ich 22 Jahre alt war
Als wir diese Fahrt umgekehrt von Liberia nach
Österreich planten kam uns Yvonne dazwischen
Ich freue mich daß Du das machst, alles Gute
und weitere gute Fahrt!!!!
Gerlinde