Am 10. Februar erreichen wir nach 8 stündiger Fahrt am Abend
Kafountine. Eigentlich können wir mit unseren Fahrzeugen beim Campement von
Tilly Boo (der Name einer Trommelband) stehen, wo auch Doris schläft, doch der
Weg dorthin lässt sich mit unserem Schlumpf leider nicht bewältigen. Alles ist
so derartig verwachsen, dass wir wegen unserer Höhe Probleme bekommen. Für Lady
Landy kein Problem. Ein Bekannter von Doris bot uns an, dass wir die Nacht auf
seinem Grundstück stehen können. Weil es schon dunkel war, nahmen wir das
Angebot dankend an. Am nächsten Tag suchen wir uns einen anderen Stellplatz,
auf einem Grundstück eines Franzosen können wir die nächsten Tage verbringen.
Am Abend des 11. Februar besuchen wir alle zusammen den
Karneval in Kafountine. Der Karneval wird hier über Tage gefeiert. Jeden Tag
gibt es ein Programm: Tänze, Konzerte, Workshops uvm. Wir besuchen ein
besonderes Konzert, zudem wohl der ganze Ort kommt. Der berühmteste
„Kora“-Spieler Westafrikas – er kommt aus Gambia - spielt an diesem Abend mit
seiner Band. Die Stimmung war großartig – alle tanzten auf der Bühne und
konnten sich kaum halten vor Begeisterung über ihren Star. Bei Till und mir
hielt sich die Begeisterung jedoch in Grenzen, sodass wir schon um Mitternacht
wieder heimfuhren. Apropos heimfahren: Die ca. 2 km Sand-Piste vom Ortszentrum
zu unserem LKW fahren wir immer mit unserem Moped – wäre viel zu kompliziert
jedes Mal den LKW zusammenzupacken. Die Heimfahrt im Dunklen ist besonders
spannend wenn man kein Licht am Moped hat und sich den Weg mit Stirnlampen
ausleuchtet, zudem es stellenweise richtig tiefen Sand gibt. Ist schon lustig! J
Der nächste Tag verläuft nicht so glücklich für uns: Unsere
beiden Campingsessel brechen heute zusammen und das Moped lässt sich nicht mehr
starten.
Mit Lady Landy bringen wir es in eine Mopedwerkstätte, wo es
um umgerechnet 8 Euro repariert wird. An den ständigen Sand ist unser
Österreich-Puch wohl nicht gewöhnt.
Wir verbringen noch ein paar Tage in Kafountine und brechen
dann am 15. Februar auf nach Abéné, wo wir uns die heiligen Bäume ansehen
wollen. Die heiligen Bäume waren ursprünglich 6 Bäume, die mittlerweile auf
einen riesen riesen Baum zusammengewachsen sind. So einen riesigen Baum haben
wir noch nie zuvor gesehen. Natürlich bleiben wir an diesem Platz nicht lange
ungesehen. Einige Frauen wollen Geld (quelle surprise?), damit sie für uns
beten können...
Diese Nacht können wir gratis auf einem Fußballplatz stehen.
Nächsten Tag fahren wir nur wenige km weiter nach Niafurang.
Auch hier kämpfen wir uns mit dem LKW wieder durch verwachsene Pisten zum
Campingplatz zweier Holländer, wo wir die nächsten 2 Tage bleiben, bevor wir
nach Ziguinchor weiterfahren.
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Kafountine
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| Im Fischerdorf bauen sie diese riesen Piroguen mit der Hand |
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| Die Fischer kommen zum Strand und geben die frischen Fische ab, die dann dort am Markt verkauft werden - ein riesiges Treiben |
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| dieser Fisch wird zum trocknen in der Sonne aufgelegt |
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| Faschingsumzug in Kafountine |
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| Konzert des berühmten Kora Spielers |
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Essen mit Doris und Margit
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| der heilige Baum in Abéné |
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| In Niafourang |
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| Camping in Niafourang |
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| Schlumpf kämpft sich durch den Dschungel - Carmen muss Äste hochhalten! |
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